Es war wieder mal Zeit für ein richtig gutes Spiel. Nachdem ich "The
Legend of Zelda - A Link to the Past" auf meinem Super Nintendo mehr
als nur ausgiebig durchgespielt hatte, fing eine ganz harte Zeit für
mich an, denn der exzessive Genuss von Zelda hatte mir die Freude an allen
anderen Spielen verdorben. Keines der Spiele, die ich seitdem ausprobiert
hatte, kam auch nur ansatzweise an dieses Meisterwerk heran. Eines Tages
jedoch erblickte ich beim Händler meines Vertrauens eine riesige
grüne Schachtel mit der Aufschrift "Secret of Mana". Die
Bilder auf der Rückseite sahen wirklich gut aus und die Geschichte
klang interessant. Und überhaupt, wieso hatte das Spiel eine derart
große Verpackung? Egal, dachte ich mir, und kaufte es kurzerhand,
was mein gesamtes Erspartes auffraß, denn schließlich war
ich damals noch Schüler. ^^ Voller Skepsis ging ich anschließend
nach Hause, um das erworbene Spiel auszuprobieren. Wie sich herausstellen
sollte, waren meine Zweifel unbegründet, denn diesmal sollte ich
nicht enttäuscht werden. Nach dem Öffnen der Schachtel kam neben
dem Spiel ein großer Spielberater zum Vorschein, was die Größe
der Verpackung erklärte. Es ist jedoch selbsterklärend, dass
man sich mit einer Komplettlösung, die der Spielberater beinhaltet,
den ganzen Spielspaß verdirbt, weshalb ich sie nicht benutzt habe.
Aber genug der schnöden Worte, widmen wir uns nun dem eigentlichen
Spiel.
Wie es sich für ein anständiges Rollenspiel gehört,
startet man mit einem namenlosen Helden, dem wir einen Namen verpassen
dürfen. Und dann geht es mit einem Intro weiter.
Lange Zeit wurde MANA von den Menschen ausschließlich friedlich
genutzt…
Dann jedoch bauten einige von ihnen die Mana-Festung, um MANA zu kontrollieren…
Das erzürnte die Götter und sie schickten einen Drachen, um
die Festung zu zerstören.
Ein grausamer Krieg folgte! MANA drohte für immer zu verschwinden…
In letzter Minute erschien ein Held, der mit dem Mana-Schwert den Krieg
beendete.
Das Ausmaß der Zerstörung war gewaltig, aber endlich herrschte
wieder Frieden…
Das alles ist schon lange her… Vielleicht viel zu lange…
Vielleicht…
Danach startet aber endlich das eigentliche Spiel, das aus der Vogelperspektive
dargestellt wird. Drei kleine Jungs spielen verbotenerweise auf einer
Brücke am Wasserfall (Wobei das Wort "Brücke" vielleicht
etwas unpassend gewählt ist, es ist eher ein Steg. ^^), bis das
Unvermeidliche geschieht. Der Hauptprotagonist stürzt selbstverständlich
ab und landet in einem See bzw. Teich. Eine geheimnisvolle Stimme ruft
ihn. Er folgt ihr und findet ein in einem Stein steckendes Schwert.
Falls jetzt die Alarmglocken bei euch läuten, nein, der Held heißt
nicht Artus und die Story hat auch nichts mit einem Gral zu tun. ^^
Natürlich wird das Schwert aus dem Stein gezogen und bevor es Ärger
gibt, begeben wir uns zurück ins Dorf. (Habe ich schon erwähnt,
dass die beiden anderen Jungs keinen Finger krümmten, um zu helfen?
^^) Nach einigen Kämpfen, die allesamt in Echtzeit stattfinden,
und zig abgesäbelten Sträuchern gelangen wir im selbigen an.
Dort erfahren wir, dass der Dorfälteste dringend unserer Anwesenheit
bedarf. Nach einer kleinen Abreibung seitens des Ältesten und dummen
Ausreden der "Mitverantwortlichen" erblickt der Dorfälteste
das Schwert. Stammelnd will er nicht wahrhaben, was ihm seine alten
Augen vorgaukeln, da angeblich niemand in der Lage sein sollte, DAS
MANA-SCHWERT aus dem Stein zu ziehen, womit er uns den Namen des Schwertes
liefert. Danach kippt die Stimmung ganz plötzlich um. Der alte
Knacker erklärt, dass das Schwert dem Dorf Schutz vor Monstern
gewährte, der nunmehr erloschen ist. Und dann fallen uns auch noch
unsere beiden "Freunde" mit Sprüchen wie "Aaach,
das ist es! Das (DU) ist (BIST) der Grund wieso uns die Monster plötzlich
angreifen." und "Das ist deine Schuld!" in den Rücken.
Als Krönung des Ganzen greift uns der dicke Starke mit dem IQ von
fließendem Wasser auch noch an. Durch das "Herumgeschubse"
fallen wir beide in ein von einem Erdbeben verursachtes Loch und finden
uns in einer unterirdischen Höhle wieder, wo wir das Nachmittagsschläfchen
eines Monsters (BOSS) stören. Und ja, der dicke starke Intelligenzbolzen
heult wie ein dreijähriges Mädchen, dem man gerade den Lolli
geklaut hat. ^^ Mit den Worten "Du hast ein Schwert! Benutze es!
Schau wie das Monster sich bewegt!" schiebt uns die Schweinebacke
nach vorne. (Ja, ich hasse Verräter, wie ihr es wahrscheinlich
festgestellt habt. ^^) Nach einem harten Kampf, bei dem wir mehrmals
sterben und durch irgendjemanden immer wieder von den Toten zurückgeholt
werden, erhalten wir ein Schwert-Orb. (Auf die Orbs komme ich später
noch zu sprechen.) Wieder draußen, erblicken wir unseren Wohltäter,
der durch seinen selbstlosen Einsatz unser Leben rettete. Ein Fremder,
der feststellt, dass es sich bei unserer Waffe um das echte Mana-Schwert
handeln muss. Und, wie es dem Hauptprotagonisten vorkommen muss, fängt
er an zu halluzinieren. Es wäre dem Schwert vorherbestimmt, von
einem Helden aus dem Stein gezogen zu werden. Wir wären aber angeblich
zu jung, es müsse also mit der Klinge etwas passiert sein. Die
logische Schlussfolgerung des Helden: "Hier nimm es! Es ist deins."
(Ich habe Tränen geweint. Ich liebe Situationskomik! Sorry, ich
schweife ab. ^^) Der Fremde erwidert:" Neeein, es hat keine Kraft
mehr, es muss wieder aufgeladen werden, was nur derjenige tun kann,
der es aus dem Stein gezogen hat. (Und wieder Situationskomik.) "WAS
soll ich tun?!!!" (MUAHAHAHA) Und damit kriegen wir auch unseren
ersten Fingerzeig, demnach wir zum Wasserpalast gehen sollen. Anschließend
will der Dorfälteste uns wieder sehen. Wir verabschieden uns von
dem Fremden, der uns seinen Namen verrät, der an dieser Stelle
jedoch nicht verraten werden soll. Im Haus des alten Mannes werden wir
von der gefühlten ganzen Bevölkerung des Dorfes empfangen.
Es werden wieder einmal die alten ollen Kamellen von wegen Schwert-Stein-Ziehen-Böse
und so weiter aufgerollt, woraufhin wir kurzerhand des Dorfes verwiesen
werden. Für IMMER, was im Fachjargon als EXIL bezeichnet wird.
Im Wasserpalast angelangt, treffen wir den Fremden erneut an. Außer
ihm ist hier auch noch eine Dame anwesend, die für ihr Alter von
200 Jahren noch wirklich frisch und knackig aussieht. Aquaria ist allerdings
ein antiquierter Name und wir werden das Alter mal für bare Münze
nehmen, oder was meint ihr? Aber da sich in der Regel alle Frauen für
jünger ausgeben als sie sind, hat sie vielleicht doch schon 250
Jahre auf dem Buckel… Fragen über Fragen. ^^ Jedenfalls kann
sie nicht glauben, dass der Junge derjenige sein soll, der als einziger
das Schwert führen kann. Während sie spricht, wird dem Helden
immer mulmiger zumute, vor allem als ihm die Tragweite seines vielleicht
doch, wie er feststellt, unüberlegten "Schwert-aus-dem-Stein-Ziehens"
bewusst wird. Tja, diese königliche Disziplin hätte man vielleicht
doch dem Sohn des Uther Pendragon überlassen sollen. ^^ Wie dem
auch sei, hinterher werden wir mit den Orbs vertraut gemacht (Die genaue
Erklärung kommt noch! ^^) und mit einem Mana-Samen bedacht. Um
ein schreckliches Unheil abzuwenden, müssen die Mana-Samen, insgesamt
acht an der Zahl, mit dem Mana-Schwert versiegelt werden. Da haben wir
uns aber was eingebrockt! ^^
Damit wäre der Anfang der Geschichte umrissen. Um nicht zu viel
zu verraten, werde ich jetzt hauptsächlich die einzelnen Spielelemente
behandeln. Somit werfen wir unser Augenmerk zunächst auf die zwei
weiteren Charaktere, die sich im Verlauf der Erzählung unserer
Sache anschließen und ebenfalls beliebig benannt werden können.
Da wäre zum einen DAS MÄDCHEN. Sie ist eine verwöhnte
Göre aus einer Stadt namens Pandoria, die in den Hauptmann der
Stadtgarde verliebt ist. Der regierende Vater ist allerdings gegen eine
solche Liaison. Und wie es sich für eine verzogene Göre nun
mal gehört, flieht sie aus dem Palast der Stadt, die da Pandoria
heißt, und läuft durch diesen, je nach Sichtweise, (un)glücklichen
Zufall unserem Helden über den Weg. Da unser Held nun mal sehr
mitleidig und verständnisvoll ist (Und als Landpomeranze eher langsam
denkt! ^^), verspricht er ihr zu helfen und ein Treffen mit dem ersehnten
Gardisten zu arrangieren. Allerdings erst, nachdem sie ihn rettet! Das
Mädchen entpuppt sich als wahrer Segen für die fortschreitende
Geschichte, denn wie man später feststellen wird, ist sie sehr
begabt im Umgang mit Heil- und Unterstützungszaubern. Die Liebesgeschichte
zwischen ihr und dem Gardisten zieht sich wie ein schöner burgunderroter
Faden durch das gesamte Spiel.
Der andere Charakter, oder besser gesagt Charakterin, (Oh mein Gott,
bin ich mal wieder witzig. ^^) ist DIE KOBOLDIN. Auf das niedliche Kobold-Mädchen
treffen wir in einer unterirdischen Zwergenstadt. Durch Nachforschen
stellen wir fest, dass sie ihr Gedächtnis verloren hat, wodurch
sie sehr zugänglich ist. Deshalb schließt sie sich uns ohne
jegliches Misstrauen an, als wir ihr großzügig anbieten,
ihrem Gedächtnis auf die Sprünge zu helfen. Und wieder stellt
sich dies als eine glückliche Fügung des Schicksals heraus,
denn mit ihren exzellenten Angriffszaubern ist die Koboldin eine unbezahlbare
Bereicherung. Meiner Meinung nach ist sie das stärkste Mitglied
der Gruppe, denn da wo ihre Zauber niederprasseln wächst kein Grass
mehr, und falls sich an einer solchen Stelle bereits Sand befand, ist
anschließend Glas zu sehen. ^^
Nachdem die zwei Begleiterinnen aufgesammelt sind und ein weiterer
Orb in unsere Hände fällt, treffen wir in der Zwergenzuflucht
einen netten Burschen, der uns mit Hilfe der Orbs unsere Waffen verbessert,
natürlich gegen Bares. Womit wir zu den Waffen kämen.
Es gibt acht unterschiedliche Waffentypen, die von allen drei Charakteren
benutzt werden können, womit die Aussage der Frau Aquaria scheinbar
hinfällig wäre. Aber vielleicht war das anders gemeint? Wie
auch immer, in den Rüstkammern der Mana-Welt lassen sich folgende
Kloppwerkzeuge finden: Schwerter, Äxte, Klauen, Lanzen, Peitschen,
Bögen, Bumerangs und Speere. Alle Waffentypen können mit Hilfe
eines Orbs jeweils um eine Stufe verbessert werden. Während des
Abenteuers kann man insgesamt 63 Orbs finden, mit Ausnahme des Schwertes,
dessen letzte Stufe mit Hilfe von speziellen Zaubern aktiviert wird,
acht für jeden Waffentyp. Nach Adam Riese können sie also
ganze acht Mal verstärkt werden (Ich bin ein wahres Mathematik-Genie!
^^). Für jede Waffenstufe werden noch zusätzlich Waffenerfahrungspunkte
gesammelt, die durch das häufige Benutzen einer Waffe gutgeschrieben
werden. Weist man beim Aufstieg in einen neuen Waffenlevel die maximale
Menge an Waffenerfahrungspunkten auf, wird dadurch ein neuer Sonderangriff
freigeschaltet, der durch das Halten der Angriffstaste ausgelöst
wird. Das Aufladen dauert natürlich seine Zeit, aber wenn man dann
die aufgeladene Attacke freisetzt, werden brachiale Angriffe ausgeführt.
Habe ich schon erwähnt, dass alle Kämpfe in Echtzeit stattfinden?
^^ Die Orbs können in Kisten, bei Dungeon-Bossen sowie bei normalem
Mob der Mana-Festung gefunden werden.
Nach einigen Abenteuern führt uns unser Weg zurück in den
Wasserpalast, wo Aquaria uns einen wichtigen Auftrag erteilt. Wir sollen
Frosta aus dem Wasserpalast-Dungeon befreien, was wir natürlich
auch direkt in Angriff nehmen. Nach einigen Kämpfen ist es endlich
soweit, Frosta ist frei, wodurch die weiblichen Mitglieder unserer Gruppe
ihre ersten Zauber erhalten. Damit gehe ich logischerweise zu den Zaubern
über.
Mit den Zaubern verhält es sich ähnlich wie mit den Waffen.
Die Versiegelung der Mana-Samen lässt immer einen der acht Mana-Geister
frei, die jeweils im zugehörigen Palast auftreten: der Wassergeist
Frosta (englisch Undine), der Erdgeist Rocky (englisch Gnome), der Windgeist
Elektra (englisch Sylphid), der Feuergeist Vesuvio (englisch Salamando),
der Lichtgeist Laterna (englisch Lumina, kann nur vom Mädchen in
Anspruch genommen werden), der Schattengeist Nocturn (englisch Shade,
kann nur von der Koboldin in Anspruch genommen werden), der Lebensgeist
Lunatic (englisch Luna) sowie der Naturgeist Harzinger (englisch Dryad).
Wie man den lustigen Namen entnehmen kann, ist die deutsche Übersetzung
nicht vom Feinsten. ^^ Es tut dem Spielspaß aber keinen Abbruch.
Durch die Befreiung eines der Geister lernen die Mädels der Truppe
jeweils drei neue Zauber. Wie bereits erwähnt, verleibt sich das
Mädchen vornehmlich Heil- und Unterstützungszauber ein, während
die Koboldin mit hammerharten Angriffszaubern ausgestattet wird. Die
Zauber können genau wie die Waffen durch häufige Inanspruchnahme
verbessert werden, wobei der Stufenanstieg von den versiegelten Samen
abhängig ist. Sprich, hat man drei Samen versiegelt, kann man die
Zauber des jeweiligen Elementes um drei Stufen verbessern. Hierbei tritt
noch ein schöner Nebeneffekt zum Vorschein. Wenn man die Zauber
über den maximalen Level verbessert, wird man mit tollen Spezialeffekten
belohnt. So werden zum Beispiel aus Feuerbällen fliegende Feuerdrachen,
die dann richtig mächtig aufräumen. Es ist also ein wirklich
schöner Ansporn, um die Zauber aufzuleveln.
Bei unseren Abenteuern treffen wir auf eine Vielzahl von Charakteren,
Händlern und sogar den Weihnachtsmann! Aber ich will euch den Spielspaß
nicht vergällen. Selbst ist der Mann und die zwei Mädels!
^^ Die Reisemöglichkeiten im Mana-Land sind ebenfalls vielfältig.
Neben der klassischen Variante "Zu Fuß" hat man noch
die Möglichkeit, sich von einer Kanone (!!!) ins Zielgebiet schießen
zu lassen, und irgendwann bekommen wir einen eigenen Drachen, mit dem
sich das Land in schicker Mode 7-Grafik überfliegen lässt.
Apropos Grafik, sie ist unheimlich bunt und liebevoll und unterstützt
die besondere, manchmal leicht ironische Stimmung des Spiels. Die vorwiegend
fröhliche Musik fügt sich dem ein und geht einem niemals auf
die Nerven, wie es bei vielen anderen Spielen oft der Fall ist. ^^
Die Handhabung des Spieles erfolgt über ein geniales Ringmenüführungssystem
(Wort des Jahres! ^^), das einen schnellen Zugriff auf alle wesentlichen
Inhalte wie Items oder Zauber bietet. Auf die Gefahr hin, dass ich mich
wiederhole: es ist schlichtweg genial, so dass man nach kurzer Zeit
alle drei Charaktere ganz intuitiv und ohne viel überlegen zu müssen
steuert. Aber da ihr vermutlich das Spiel sowieso selbst ausprobieren
werdet, könnt ihr euch von meiner Aussage selbst überzeugen.
Mit der Select-Taste kann man zwischen den drei Charakteren jederzeit
wechseln, die übrigen zwei agieren dann computergesteuert. Man
kann allerdings einstellen, wie weit sie ihre Waffen aufladen sollen,
was dann auch ganz penibel befolgt wird. Die KI-Steuerung hat allerdings
ein Manko: die Wegfindung der beiden Begleiter ist manchmal sehr fragwürdig.
Um es in klaren Worten auszudrücken, die Begleiter laufen manchmal
gegen jedes sich bietende Hindernis und kommen nicht weiter, als ob
sie die Intelligenz einer Brotscheibe hätten. Es ist aber total
lustig, wenn die Koboldin andauernd gegen ein und denselben Stein anrennt.
^^ Dem Spielspaß tut es allerdings (mal wieder) keinen Abbruch,
zumal es noch ein Schmankerl zu verzeichnen gibt. Bei "Secret of
Mana" können alle drei Charaktere von drei Spielern gleichzeitig
gesteuert werden! Während die Zwei-Spieler-Variante unproblematisch
ist, da das Super Nintendo über zwei Joypad-Eingänge verfügt,
wird für den Drei-Spieler-Genuss ein entsprechender Adapter benötigt.
Das Gerangel, wer die Koboldin steuern darf, ist dabei immer vorprogrammiert.
^^
Am Ende muss natürlich erneut die Mana-Festung zerstört werden.
Wie das zu bewerkstelligen ist und wie ihr dahin kommt, müsst ihr
aber schon selbst herausfinden oder notfalls den Spielberater zu Rate
ziehen, wovon ich allerdings abrate. (CHEATER!!!)
Ach ja, falls ihr euch fragt, warum dieses Spiel in der japanischen
Originalfassung "Seiken Densetsu 2" und nicht "Secret
of Mana" heißt, dann werft doch einfach mal einen Blick auf
die bei Pixel-Heroes vorhandene Seiken Densetsu-Timeline. ;)
Am Ende bleibt nur noch zu sagen, dass das Spiel, das ich mir damals
mit mulmigem Gefühl gekauft habe, ein absolutes TOP-Spiel ist.
"Secret of Mana" steckt voller Abenteuer, voller Überraschungen,
voller Gier (Durch die Jagd nach den Orbs und der Sonderausrüstung
werden alle Dungeons genauestens durchsucht!), voller netter, lustiger
und tollpatschiger Charaktere, voller Ironie und, was am wichtigsten
ist, voller SPIELSPAß!
Ohne groß überlegen zu müssen, vergebe ich diesem Spiel
deshalb zehn von zehn Punkten. Und falls Minrod, der es seinerzeit bei
mir mit leuchtenden Augen regelrecht verschlungen hat, einverstanden
ist, auch die TOP-GAME-Auszeichnung. ^^
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